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Kind trocken bekommen Tipps

Wie man sein Kind trocken bekommt

Etwa ab dem zweiten Lebensjahr werden die Fragen von befreundeten Eltern oder der Familie drängender: „Braucht euer Kind immer noch Windeln?“, „Wird es nicht mal langsam Zeit?“. Solche und ähnliche Fragen kommen auf Eltern zu und die Verunsicherung ist schnell groß. Doch in den meisten Fällen ist sie völlig unbegründet. Wann Ihr Kind trocken sein sollte und wie das am besten klappt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wann solle mein Kind trocken sein?

Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen, die sich Eltern ab einem gewissen Alter des Nachwuchses stellen. Doch ganz zuerst: keine Panik! Es gibt kein Alter, ab dem Ihr Kind trocken sein muss. Jedes Kind ist unterschiedlich und so lässt sich auch keine Regel ableiten, die allgemein gültig wäre. Das magische Alter von zwei Jahren ist bei vielen Menschen im Kopf, weil die Wissenschaft festgestellt hat, dass Kinder ab diesem Alter prinzipiell in der Lage sind ihre körperlichen Bedürfnisse wahrzunehmen. Dies heißt allerdings nicht, dass es bei allen Kindern so sein muss und erst recht nicht, dass ab diesem Punkt auf Windeln verzichtet werden kann. Schließlich besteht ein Unterschied zwischen der Wahrnehmung des Kindes und der richtigen Reaktion. Ihr Kind kann schlicht nicht wissen, wie es sich zu verhalten hat, wenn es den Drang verspürt. Wie Sie Ihr Mädchen oder Ihren Jungen an den richtigen Umgang mit den körperlichen Signalen gewöhnen können, wollen wir nun sehen.

Das Kind unterstützen trocken zu werden

Kinder eifern Erwachsenen gerne nach und das gilt bis zu einem gewissen Alter für alle Bereiche. Irgendwann wird Ihr Kind Anzeichen dafür zeigen, dass es weiß, dass sich der Körper bemerkbar macht. Beobachten Sie Ihr Kind genau, hält es beim Spielen kurz inne oder verlässt es den Raum? Dann können Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind mitbekommt, was passiert.

Nun sollten Sie es unterstützen und ihm aufzeigen, dass dieses körperliche Bedürfnis völlig normal ist und vormachen, dass man die Toilette aufsucht.
Für den Übergang können Sie zu diesem Zweck ein Töpfchen im Badezimmer platzieren. Schon nach kurzer Zeit wird sich Ihr Kind einprägen, dass dieser Gang ansteht und auf Windeln kann immer öfter verzichtet werden.

Auf Windeln verzichten

Sind die ersten Schritte getan, ist es wichtig, dass Sie auf die Windeln mehr und mehr verzichten. Häufig wird es der Fall sein, dass das Kind die Toilette nicht rechtzeitig erreicht. Nun ist es wichtig keinen Druck auszuüben und schon gar nicht zu schimpfen. Machen Sie Ihrem Nachwuchs deutlich, dass er etwas eher losgehen muss, aber setzen Sie Ihr Kind niemals unter Druck. Das richtige Timing stellt sich nach ein wenig Übung von ganz allein ein.

Auch wenn es zuerst schwerfällt, sollten Sie die Windeln so gut es geht vermeiden. Schaffen Sie keine Ausnahmesituationen, etwa bei Ausflügen, nur weil es für Sie praktischer ist. Wenn das Kind einmal merkt, dass es sich nicht bemühen muss die Toilette zu erreichen, ist die gesamte bisherige Arbeit umsonst gewesen. Ausnahmen können natürlich immer dann gemacht werden, wenn es sich nicht vermeiden lässt. In Fällen von Krankheit etwa sollte man ein Kind nicht unnötig quälen und kann ruhig noch einmal auf die Windeln zurückgreifen.


Kommentare

Ein Kind wickeln in 10 Schritten – Baby-Helden 27. Dezember 2015 um 22:23

[…] zeigt. Nutzen Sie dann unbedingt Puder oder Cremes, damit sich Ihr Kind gut fühlt. Wenn das Kind trocken ist, nutzen Sie etwas […]

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